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Top Rating

Die Rating Agentur Hoppenstedt hat die FEAG GmbH mit dem TopRating-Zertifikat für 2011 ausgezeichnet. Das 'Top Rating 1' ist die Auszeichnung für deutsche Unternehmen, die auf einer Skala von 1-6 im Bereich der Kreditwürdigkeit bewertet werden. Lediglich 3,3% von 4,5 Mio. Unternehmen in Deutschland haben dieses hervorragende Ergebnis erzielt. Diese besondere Auszeichnung gilt für die finanzielle Lage und die schlanken Geschäftsprozesse des Unternehmens.

Wir danken Hoppenstedt für diese Auszeichnung.

 

 

FEAG GmbH Forchheim übernimmt SLK Elektro Komárno (Slowakei)

Kurs der strategischen Markterweiterung wird erfolgreich fortgesetzt

Zum 29. Juni 2011 hat die FEAG GmbH Forchheim, ein führender Hersteller von elektrotechnischen Schalt-, Steuer- und Prüfanlagen, die SLK ELEKTRO GmbH Komárno (Slowakei) übernommen. Nach der Eröffnung einer Niederlassung in Dubai im Jahre 2008 macht die FEAG GmbH damit einen weiteren Schritt in Richtung Internationalisierung ihrer Marktpräsenz und schafft sich eine leistungsfähige regionale Basis für die Ausweitung ihrer Geschäftstätigkeit mit einem starken Partner  in Osteuropa.

Die SLK ELEKTRO Komárno ist ein Unternehmen mit mehr als 40-jähriger Tradition in der Fertigung von elektrischen Schalttafeln, Steuerpulten, Schalt- und Steuerschränken. Der ursprünglich auf die Produktion von Schaltkomponenten für den Einsatz im Schiffsbau angelegte Schwerpunkt des Unternehmens wurde bald durch Steuer- und Schaltschränke für Schienenfahrzeuge ergänzt. Ebenso gehört die Fertigung von mechanischen Komponenten, wie Container- und Geräteschränken, zum Produktportfolio der SLK ELEKTRO Komárno.

Strategische Markterweiterung

Die FEAG GmbH beschäftigt in Deutschland über 400 Mitarbeiter in 4 Niederlassungen und 4 Vertriebsstandorten mit einem Jahresumsatz von rund  € 70 Mio. und ist damit einer der größten mittelständischen Schaltanlagenbauer in Deutschland.  Nach einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit der SLK Elektro setzt die FEAG GmbH mit der Übernahme des Unternehmens ihr Konzept der strategischen Marterweiterung konsequent fort. Hervorgegangen aus dem Bereich Anlagentechnik der Siemens AG, verfügt FEAG über das internationale Know-how eines Weltkonzerns und bietet gleichzeitig mit den Expertenteams seiner 4 nationalen und nun 2 internationalen Standorte sowie den vier Vertriebsbüros kundennahe und auf spezielle Anforderungen individuell zugeschnittene Lösungen.

„Mit der Übernahme der SLK Elektro verbreitert die FEAG GmbH ihre Produktionskapazitäten und baut ihre Marktposition in Europa weiter aus“, erklärt FEAG-Geschäftsführer Gerhard Stempfle. „FEAG denkt in die Zukunft, der Markt für unsere hoch spezialisierten Fertigungs- und Engineeringleistungen zeigt ein dynamisches Wachstum, an dieser Entwicklung sind wir aktiv beteiligt. Mit Investitionen wie dieser sichern wir die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens, forcieren und beschleunigen unsere Engineering Aktivitäten, erschließen neue Marktpotenziale und sichern nicht zuletzt Arbeitsplätze in Deutschland. Für unsere Kunden bedeutet dies, dass wir als starker und kompetenter Partner mit hervorragenden nationalen und internationalen Fertigungen Lösungen für alle Applikationen bieten können.“

gez. Gerhard Stempfle

FEAG engagiert sich im Umweltschutz

Die FEAG GmbH führte 2010 am Standort Dormagen ein Umweltschutz Management nach DIN EN ISO 14001 ein.

Nach den ersten praktischen Erfahrungen wird dieses Umweltschutz Management nun auf die Standorte Bremen, St. Ingbert und Forchheim erweitert. Die FEAG GmbH verpflichtet sich damit, den Schutz der Umwelt zu verbessern und den Erfolg dieser Bemühungen nachzuweisen, indem sie die Einwirkungen ihrer Tätigkeit, Produkte oder Dienstleistungen auf die Umwelt prüft und an ihrer Umweltpolitik und deren Zielen ausrichtet.

Umweltschutz ist jedoch nicht allein eine Folge der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, es ist vielmehr ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess der Arbeitsabläufe in Vertrieb, Entwicklung, Engineering, Fertigung, Montage, Inbetriebsetzung und Service als auch bei der Weiterbildung und der Motivation unserer Mitarbeiter zum Schutze der Umwelt.

FEAG führt ein zertifiziertes Arbeitsschutz Management System (AMS) an allen deutschen Standorten ein

Nachdem die Standorte Dormagen und Bremen in den Jahren 2009 und 2010 durch die Berufsgenossenschaft BG ETEM zertifiziert wurden, folgen nun auch die Standorte Forchheim und St. Ingbert. Dadurch erreicht die FEAG GmbH einen sehr hohen Arbeitsschutz - Standard in allen Arbeitsbereichen.

Darüber hinaus wird mit systematischen, mitarbeiterorientierten Programmen wie Führungskräftequalifikation, innerbetrieblichen Vorschlagswesen und Mitarbeiterbefragungen der Arbeits und Gesundheitsschutz sowie die menschengerechte Gestaltung der Arbeit kontinuierlich weiterentwickelt.  

Bildunterschrift
Bildunterschrift

Energieeinsparung mit neuem Räderprüfstand

In Zusammenarbeit mit der Fa. Makra (Manfred Kratzmeier GmbH, Sondermaschinen- und Vorrichtungsbau) hat die FEAG GmbH Niederlassung Dormagen / Frankfurt die aktuellste Version des „Elektromechanischen 2-axialen Räderprüfstandes“ (ZWARP) an die Fa. Ronal GmbH, einen der weltweit führenden Räderhersteller, ausgeliefert und in Betrieb genommen.

Damit hat die Fa. Ronal einen erheblichen Beitrag zum Umweltschutz durch Energieeinsparung realisiert.

Denn im Vergleich mit den herkömmlichen servo-hydraulischen Räderprüfständen benötigt der elektromechanische Räderprüfstand nur ca. 25%*) der Energie.

FEAG liefert zu diesen Anlagen die komplette elektrische Ausrüstung, vom Engineering, über die Softwareerstellung, den Schaltschrankbau und die Montage, bis hin zur Inbetriebnahme beim Endkunden, einschließlich der Vergleichsmessung mit einem Referenzrad.

Einsatzgebiet des Zwei-axialen Räderprüfstandes (ZWARP)

Ein ZWARP wird eingesetzt, um die Betriebsfestigkeit von PKW- und LKW-Rädern zu bestätigen sowie die Konstruktion neuer Räder, den Einsatz neuer Werkstoffe und neuer Fertigungsverfahren zu optimieren.

Den Rädern, die zu  den Sicherheitsbauteilen des PKW /LKW’s zählen, gebührt dabei besondere Aufmerksamkeit.

Einerseits sollen diese leicht sein und daher mit möglichst geringem Materialeinsatz hergestellt werden, andererseits müssen diese aber den unterschiedlichsten Belastungen während ihrer gesamten Einsatzdauer standhalten.

Im Echtversuch auf einer Teststrecke (wie z.B. dem Nürburgring) werden reale Belastungszustände für die Radaufstands- und Seitenkräfte ermittelt.  Die Belastungen werden mit  mathematischen Verfahren in so genannten Lastkollektiven zusammengefasst. Diese Lastkollektive werden an den jeweiligen Räderprüfstand angepasst und in einem Ansteuerprogramm für die Prüfung abgespeichert.

Durch die entsprechende Zusammenstellung der höchsten Belastungszustände in den Lastkollektiven kann mit einer Prüfungslaufleistung von 15.000 km pro Rad die Schädigung eines Rades bei 300.000 km im Alltagsbetrieb reproduziert werden.

*) Bei Annahme einer Jahreslaufleistung von 300Tage/Jahr beträgt die Energieeinsparung des elektromechanischen Prüfstandes ca. 160.000kWh!  (Das sind bei angenommenen 15ct/kWh ca. 24.000€ pro Jahr.)

Der Energievergleich wurde mit einem Rad 9,5Jx18ET37, 740kg auf beiden Prüfständen über eine Prüfrunde (von 17:14Min) mit gleichen Belastungen durchgeführt.

zum vollständigen Bericht >>>

 
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